Resilienz

Wiederstandsfähigkeit

Die schwächsten und verwundbarsten Menschen sind auch diejenigen, die am härtesten von Katastrophen getroffen werden. Unsere Organisation setzt da an, wo andere aufhören und kümmert sich um Menschen, die sich aus eigener Kraft nicht aus ihrer Notsituation befreien können.

Um die Widerstandsfähigkeit einzelner Menschen, Kommunen und Regionen nachhaltig zu stärken, realisiert Mission East Projekte im Bereich Resilienz. Ein dynamisches Konzept, das den Betroffenen hilft, sich besser auf eine Gefahr vorzubereiten, das Katastrophenrisiko einschätzen zu können und sich schneller von Bedrohungen und Katastrophen zu erholen.

Durch Unterstützung im Bereich der Widerstandsfähigkeit können nicht nur negative Effekte von Krieg oder Naturkatastrophen verringert werden. Durch die Verbindung der fünf Elemente Infrastruktur, wirtschaftliche Möglichkeiten, Wissen & Gesundheit, natürliche Ressourcen und Organisation kann eine resiliente Kommune entstehen, die gut gegen äußerliche Gefahren gewappnet ist, Risiken eigenständig analysieren und sich auf diese einstellen kann.

Eine resiliente Kommune kann sich ausreichend selbst versorgen, verfügt über die Fähigkeit, sich Veränderungen anzupassen und mit Risiken umzugehen. Mission East kämpft für Kommunen, die äußeren Bedrohungen standhalten können und sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit auszeichnen. 

Nordkorea

Resilienz in Nordkorea

In Nordkorea sind rund 10 Millionen Menschen, etwa 40 Prozent der Bevölkerung chronisch unterernährt. Von den anhaltenden Nahrungsmittelkrisen sind vor allem Kinder schwer betroffen. Es wird geschätzt, dass rund 400.000 von ihnen an schwerer Unterernährung leiden. Mission East ist eine der wenigen internationalen Hilfsorganisationen, die die offizielle Erlaubnis hat, in Nordkorea tätig zu sein. Deshalb ist es uns gelungen, seit 2011 bis zu 50.000 Kinder mit Lebensmitteln zu versorgen.

Nepal

Notfallhilfe bei den Fluten 2017

Jedes Jahr Anfang Juni kommt es ausgehend von Südindien bis hoch in den Norden zu heftigen Monsunregen.  Der Monsun 2017 war jedoch außergewöhnlich stark, sowohl hinsichtlich seiner Dauer als auch seiner Folgen. In Nepal dauerte die Regenzeit bis in den Oktober hinein, anstatt wie üblich bis etwa Mitte September. Dabei wurde vor allem die Land- und Viehwirtschaft getroffen: 40 Millionen Hektar Land wurden überschwemmt und 70.000 Haus- und Nutztiere verendeten.

Myanmar

Nachhaltige Landwirtschaft bei den Mara

Mission East und seine Partner vor Ort unterstützen in Myanmar Gemeinden der christlichen Minderheit Mara. Die Mara leben im äußersten Westen des Landes in einer abgelegenen und schwer zugänglichen bergigen Region. Wir unterstützen die Menschen, indem wir mit ihnen  vor allem neue, nachhaltige Methoden der Landwirtschaft etablieren.