Hilfe für Vertriebene

Einige unserer Programme dienen zur Hilfe von Vertriebenen und Rückkehrern. Häufig sind Familien in Krisengebieten gezwungen, aus ihren Häusern zu flüchten und all ihren Besitz zurückzulassen. Mission East hilft diesen Menschen. Im Irak leistet Mission East zum Beispiel direkte Nothilfe indem wir lebensnotwendige Unterstützung bereitstellen.

Die Umsetzung unserer Projekte erfolgt stets unter Einbeziehung der lokalen Bevöllkerung, den Behörden und lokalen Partnern. Mission East setzt sich dafür ein, dass der Grundbedarf an wichtigen Gütern wie Nahrungsmittel, Wasser, sanitäre Einrichtungen, medizinische Versorgung und Unterkunft für die Begünstigten gesichert ist.

Um die Situation der Vertriebenen und Rückkehrer auch langfristig zu verbessern, arbeitet Mission East auch im Bereich der Traumabewältigung, insbesondere für Kinder und Frauen. Indem traumatisierte Menschen durch psychosoziale Unterstützung lernen, schlimme Erfahrungen zu verarbeiten, gewinnen sie neue Zuversicht für die Zukunft.  

Irak

Kinderzentrum in Moussul

Drei Jahre lang wurde Mossul vom IS terrorisiert, neun Monate lange wurde um die Stadt im Norden Iraks gekämpft. Jetzt ist nur noch wenig von der einstigen Schönheit der Stadt zu erahnen, sie ist zerstört und es wird vermutet, dass sich noch immer Tote unter den Trümmern der Häuser befinden.

Bangladesch

Hilfe für Rohingya in Bangladesh

Mission East unterstützt in Bangladesch die Rohingya, eine muslimische Minderheit, die 2017 auf Grund ihrer Religion und kulturellen Hintergrundes brutal aus Myanmar vertrieben wurde.

Irak

Beratungsstelle in Sinjar Stadt 2018-2019

Als Reaktion auf die Vertreibungskrise und die entsetzlichen Angriffe auf Jesiden im Sinjar Distrikt verfolgt Mission East einen Ansatz, der die Bereitstellung psychosozialer Unterstützung, Nothilfe für Binnenvertriebene und anschließendem Aufbau der Infrastruktur in den Bereichen WASH und Unterkunft (Shelter) sowie Förderung von Lebensgrundlagen für Rückkehrer beinhaltet.

Irak

Rückkehr und Wiederaufbau im Irak 2017/2018

Obwohl der IS größtenteils zurückgedrängt worden ist, ist die humanitäre Krise im Irak noch lange nicht vorbei. Die über vier Jahre andauernden Kampfhandlungen haben einen enormen Tribut bei der Zivilbevölkerung gefordert. Von den fast 6 Millionen vertriebenen Menschen, die während des Aufstieg des IS im Jahr 2014 geflohen sind, konnten im Januar 2018 rund 2,6 Millionen Vertriebene noch immer nicht in ihre Heimat zurückkehren (Quelle: UN OCHA).

Irak

Humanitäre Hilfe im Irak - 2016/2017

Innerhalb der letzten zwei Jahre, wurden 3,3 Millionen Menschen durch die andauernden Konflikte im Irak vertrieben, wodurch eine der größten Fluchtbewegungen der Welt entstand. Mission East arbeitet seit 2014 im Irak und unterstützt Binnengeflüchtete, die vor Gewalt geflohen sind und ihr Hab und Gut zurücklassen mussten und von der Flucht und Not traumatisiert sind. Die Situation unterliegt einem ständigen Wandel. Die Binnengeflüchtete benötigen derzeit vor allem Haushaltsgeräte, Unterkünfte, sauberes Wasser und Schutz.

Irak

Hilfe für Vertriebene im Irak - Winter 2015

In  der Dohuk-Provinz, in der Mission East seine Verteilaktionen durchführt, schätzt die Internationale Organisation für Migration (IOM) die Zahl der Binnenflüchtlinge auf 447.000 (Stand Januar 2015). Rund 23.000 Menschen wurden im Winter Anfang 2015 im Rahmen unseres Projekts mit Winterkleidung, Schuhen, Decken und Abdichtungsausrüstungen für Notunterkünfte versorgt, um sich gegen die kalten Temperaturen schützen zu können. Das Projekt wurde vom Auswärtigen Amt unterstützt.