Nepal

Nepal ist eines der ärmsten Länder in Südasien und eines der ärmsten Länder der Welt. Abgelegene Gebiete sind besonders stark von Armut betroffen.

Nepal, der schmale Streifen zwischen China im Norden und Indien im Süden. Jeder kennt das Land als Dach der Welt, mit dem Himalaya-Gebirge und dem höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest (8.848 m). Doch jenseits der Touristenpfade, ist Nepal ein Land, welches lange von politischen Unruhen betroffen war und in dem viele Menschen in extremer Armut leben.

Mission East ist seit 1997 im Land aktiv und die Friedensprozesse haben dazu geführt, dass entlegenere und von Nahrungsmittelunsicherheit betroffene Gebiete nun besser zugänglich sind. Initiativen haben so bessere Möglichkeiten, Problemen entgegenzuwirken. Einige dieser Probleme sind der fehlende Zugang zu sauberem Trinkwasser, wenige sanitäre Einrichtungen, unzureichende Hygienepraktiken und Nahrungsmittelunsicherheit. Die bereits prekäre Situation wird durch mangelhafte Infrastruktur, Abgeschiedenheit und ungünstige geologische Verhältnisse im Himalaya-Gebirge verschlimmert.

In Folge des schweren Erdbebens im April 2015 und heftigen Nachbeben hat sich die Lebenssituation vieler Nepalesen zugespitzt. Im Distrikt Sindhupalchok, in dem Mission East Unterkünfte und Hygieneartikel bereitstellt, haben 90% der Bevölkerung ihre Häuser verloren. Mission East hat sich gemeinsam mit lokalen Partnern zu einer Reihe von Aktivitäten verpflichtet, um die Deckung grundlegengender Bedürfnisse dieser Menschen sicherzustellen.
Mission East arbeitet zudem in äußerst entlegenen Gebieten der Karnali Provinz und engagiert sich dort unter anderem für die Stärkung der Rechte von Frauen. Mission East fördert Frauen mit Hilfe eines breiten Trainingsangebotes, das von Alphabetiersierungskursen bis zum Aufbau von Spar- und Kreditgruppen reicht. In diesen Gruppen lernen die Frauen sich gegenseitig zu stärken, erfahren mehr über ihre Rechte und wie sie diese einfordern können. 

Was hat unsere Katastrophenvorsorge in Nepal bewirkt?

Katastrophenvorsorge in Nepal:

Da Nepal immer wieder Naturkatastrophen, wie Erdbeben und Überschwemmungen ausgesetzt ist, engagiert sich Mission East nach dem großen Erdbeben von 2015 im Bereich der Katastrophenvorsorge und entwickelt mit den örtlichen Gemeinden Krisen- und Notfallpläne. Warnsysteme werden etabliert, es werden Schulungen in Erster Hilfe angeboten. Jeder, einschließlich Menschen mit Behinderungen und andere marginalisierte Bevölkerungsgruppen werden zu Treffen eingeladen, bei denen sie für Krisen geschult werden.

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Resilienz

Notfallhilfe bei den Fluten 2017

Jedes Jahr Anfang Juni kommt es ausgehend von Südindien bis hoch in den Norden zu heftigen Monsunregen.  Der Monsun 2017 war jedoch außergewöhnlich stark, sowohl hinsichtlich seiner Dauer als auch seiner Folgen. In Nepal dauerte die Regenzeit bis in den Oktober hinein, anstatt wie üblich bis etwa Mitte September. Dabei wurde vor allem die Land- und Viehwirtschaft getroffen: 40 Millionen Hektar Land wurden überschwemmt und 70.000 Haus- und Nutztiere verendeten.

Drei Frauen und Eine Vision für Fortschritt

Wie können Frauen aus Armut und Hoffnungslosigkeit ausbrechen? Bleiben sie mit vielen eigenen Kindern in ihren angestammten Lebensverhältnissen, verpassen sie meist die Möglichkeit sich fortzubilden und positive Entwicklungen in ihrem Umfeld voranzubringen. Wir glauben: Mit kleinen aber wirksamen Veränderungen, die die Frauenrechte stärken, Frauen mehr Gehör verschaffen, Frauen in ihrer Arbeit entlasten und wirtschaftlich fördern lässt sich viel erreichen.

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Inklusionsprojekte

Stärkung der Frauen in Nepal 2016-2018

Stärkung der Frauen in Nepal

Das Leben einer Frau in Nepal ist oft nicht einfach. Ihre Pflichten sind von der sozialen Hierarchie, der Kastenordnung und der Tradition bestimmt. Ihre Rechte stehen hinter der Autorität des Mannes. Oft müssen sich die Frauen um die Ernährung der ganzen Familie kümmern. Dies ist ohne finanzielle Mittel und mit geringer Bildung fast unmöglich.