Afghanistan

Nach Jahrzehnten voll kriegerischer Konflikte, zählt Afghanistan mit mehr als 31 Millionen Einwohnern zu den ärmsten Ländern der Welt. Mission East ist dank der Unterstützung vom Auswärtigen Amt und dem BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) vor Ort und hilft denjenigen, die sonst keine Hilfe erreichen würde.

Obwohl Afghanistan als eines der schwierigsten Länder für Humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit der Welt gilt, genießt Mission East aufgrund der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Ortskräften einen sehr guten Ruf. Unsere langfristige Präsenz vor Ort und die hohe Akzeptanz haben Mission East zu einem der wenigen Akteure im Nordosten gemacht, die in der Lage sind, rechtzeitig, effektiv und effizient zu reagieren. Unser Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe führt zu einer langfristigen Verbesserung der Situation der Menschen in Not.

Derzeit realisieren die rund 230 Mission East Mitarbeiter in Afghanistan Projekte in verschiedensten Bereichen, wie zum Beispiel dem Wiederaufbau von Infrastruktur, durch. Mission East ist seit zehn Jahren in den entlegenen, aber relativ stabilen Gebieten der nordöstlichen Provinzen Badachschan, Baglan und Tachar aktiv.

Katastrophenvorsorge (DRR)

Krisenvorsorge im Nordosten Afghanistans

In einem zunehmend anfälligen und unsicheren operativen Umfeld mit wachsenden humanitären Bedürfnissen zielt unser Programm darauf ab, den von Katastrophen und Konflikten betroffenen Menschen dabei zu helfen, ihre Bedürfnisse nach einer Krise zu decken. Dazu ist es wichtig, dass die Menschen gestärkt und vorbereitet sind, wenn Notsituationen eintreten. Mission East unterstützt die Menschen im Nordosten Afghanistans, indem Notfallsets in den betroffenen Regionen gelagert, und die Menschen geschult werden, um im Notfall nicht unvorbereitet zu sein.

WASH

Aufbau von Widerstandsfähigkeit

Der humanitäre Bedarf im Nordosten Afghanistans nimmt rapide zu, vor allem aufgrund der konfliktbedingten Vertreibung. Unsere langfristige Präsenz vor Ort und die hohe Akzeptanz haben Mission East zu einem der wenigen Akteure im Nordosten gemacht, die in der Lage sind, rechtzeitig, effektiv und effizient zu reagieren.

"Ei des Kolumbus" für Afghanistan

Gemeinsam mit der Bundesregierung sucht Mission East nach Wegen, Menschen in entlegenen Regionen Afghanistans Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen. Bei dieser Form der Entwicklungszusammenarbeit können vor allem Frauen und Mütter eine wichtige Rolle spielen. Aber was tun, wenn ihnen eine öffentliche Erwerbsarbeit verwehrt wird? Mission East fand eine verblüffend simple Lösung.

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WASH

Stärkung von abgelegenen Gemeinden

Im Nordosten Afghanistans lebt mit 46% der höchste Anteil an Menschen, die unsicheren Zugang zu Lebensmitteln haben. Darunter bilden Tadschiken und Usbeken die zwei großen ethnischen Bevölkerungsgruppen.

DIe Geschichte von Zarifah

Als Zarifah aus ihrem Dorf fliehen musste, hatte sie wenn ihre Kinder krank wurden nicht genug Geld für Medizin oder einen Arztbesuch. Mission East gab ihr die Chance, ihre Gesundheit und die ihrer Familie zu verbessern.

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